Traditionsschiffhafen: Blick auf die Schiffe vom Wasser aus
Spannender Mix aus Moderne und guter alter Zeit: der Traditionsschiffhafen

Der Kontrast zwischen dem historischen und dem modernen Hamburg wird nirgendwo so deutlich wie am Traditionsschiffhafen in der HafenCity. Auch hier legt die Maritime Circle Line an.


Rückblick: Im 19. Jahrhundert war der Sandtorhafen eine hochmoderne Anlage. Die Seeschiffe konnten längsseits am Kai festmachen. Die Hafenarbeiter konnten deshalb die Waren mithilfe der ersten Dampfkräne direkt vom Schiff löschen und in die dahinter liegenden Schuppen oder auf Bahnwaggons weiter verladen.

Seit einigen Jahren ist der Sandtorhafen erste Anlaufstelle für historische Schiffe – und wurde dementsprechend in Traditionsschiffhafen umbenannt. Die Stiftung Hamburg Maritim, die sowohl den Traditionsschiffhafen als auch mehrere historische Schiffe betreibt, hat einige alte Segler und Dampfschiffe in den Sandtorhafen verholt. Darunter ist der Peildampfer „Schaarhörn“ aus dem Jahr 1908 sowie der Lotsenschoner „No. 5 Elbe“ von 1884. Auch das Seebäderschiff „Seute Deern“ hat seinen Heimathafen am Sandtorkai. Alte Stückgut-Kräne, die auf dem Kaiserkai am südlichen Ufer des Hafenbeckens aufgestellt wurden, machen das maritime Ensemble komplett.

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